Your body is not a project
Pilates bei Pink Onda Studio ist feministisch, weil es deinen Körper als Subjekt begreift und nicht als Objekt. Weil ich mir für dich wünsche, dass du dich wieder mit deinem Körper verbindest — mit mehr Achtsamkeit, Stärke und Wohlwollen.
Jeder Körper bewegt sich anders. Jeder Körper hat seine eigene Geschichte. Und genau das hat in meinem Training Raum.
So fühlt sich eine Stunde bei mir an
Meine Art Pilates zu unterrichten orientiert sich sehr stark an der klassischen Methode mit einer großen Portion Feminismus. Wenn wir gemeinsam trainieren, dann, weil wir unseren Körper lieben und nicht, weil wir ihn hassen. In meinen Stunden geht es nicht um Leistung, Tempo, Perfektion oder Körper-Optimimierung. Sondern darum, deinen Körper durch Bewegung zu kräftigen.
Du lernst Bewegungen wieder bewusster auszuführen, deine Muskeln zu spüren und Atem und Körper miteinander zu verbinden. Manchmal bedeutet das Kraft und ein andermal Entspannung. Und manchmal auch einfach nur, wieder zu merken, wie viel dein Körper eigentlich kann, ohne dass du ihn ständig an sein Limit bringen musst.
Meine Stimme leitet dich an. Aber dein Körper gibt die Richtung vor. Jeder Körper bringt etwas Eigenes mit und Pilates kann auf alle Körper eingehen. Und das liebe ich an diesem Sport so sehr.
Schon nach wenigen Wochen wirst du es spüren
-
Ein verbessertes Körpergefühl, weil du deine Muskeln geziehlter anzusteuerst und deine Atmung bewusster einsetzt.
-
Weniger Rückenschmerze, weil die Wirbelsäule durch das Training besser gestützt und entlastet wird.
-
Aufrechtere Haltung, weil wir die Teifenmuskulatur („Powerhouse“) kräftigen.
-
Stressabbau durch fokussierte Übungen. Das beruhigt das Nervensystem und baut mentale Spannungen ab.
-
Mehr Lebensqualität und einfach wieder mehr Leichtigkeit im eigenen Körper.
-
Der Aha-Effekt: Zu merken, wie gut Bewegung tun kann, wenn der Leistungsdruck wegfällt.
Pilates ist für jeden. Und ja auch, wenn...
-
du dich selbst für absolut unsportlich oder unkoordiniert hältst.
-
du denkst, du bist viel zu unbeweglich, zu schwach oder irgendwie „nicht gemacht“ für Pilates.
-
du dich in normalen Fitnessstudios bisher immer komplett fehl am Platz gefühlt hast.
-
dein Gehirn Bewegung einfach anders verarbeitet und du dein ganz eigenes Lerntempo brauchst
Weil Bewegung keine Frage des Budgets sein sollte und ich Pilates für jede*n zugänglich zu machen möchte, unterrichte ich hauptsächlich über die VHS Lichtenberg. Du kannst ganz flexibel wählen, was zu deinem Leben passt: Ich biete aktuell sechs verschiedene Gruppenkurse an – drei Präsenz- und zwei Onlinekurse an.
Wenn du dir statt der Gruppe lieber einen ganz privaten, sicheren Raum wünschst, begleite ich dich von Herzen gerne in meinen Einzelstunden.
So kannst Du einen Kurs bei mir buchen
Wie ich zu Pilates kam
Was ich heute unterrichte, ist untrennbar mit dem verbunden, was ich selbst erlebt habe — und mit dem, was ich in meinem eigenen Körper gelernt habe.
Aber der Reihe nach: Meine Liebe zu Pilates – und zur Philosophie dahinter – begann 2009. Nicht aus einem Fitnessziel heraus, sondern weil mein Körper nach Entlastung gesucht hat. Ich hatte damals regelmäßig mit Migräne zu tun, und mir wurde empfohlen, es mit Pilates zu versuchen. Ich landete in einem Studio, das nach der klassischen Methode unterrichtet: ruhig, präzise, ohne Druck. Schon nach kurzer Zeit spürte ich eine Veränderung. Mein Körper wurde klarer, ruhiger — und die Migräneanfälle wurden deutlich weniger.
Pilates war für mich nie nur Training. Es war der Moment, in dem ich angefangen habe, mit meinem Körper zu arbeiten statt gegen ihn. Zuhören statt pushen. Spüren statt zu optimieren. Und weil ich dieses Gefühl gerne weiter geben wollte, begann ich 2018 meine Ausbildung zur Pilatestrainerin bei Peak Pilates und unterrichte seit 2019 selbst.
Mir ist wichtig, dass Pilates kein Ort der Optimierung ist, sondern der Verbindung. Kein Vergleichen. Kein „besser werden müssen“. Sondern ein Ankommen im eigenen Körper — so wie er ist.
2026 habe ich meine ADHS-Diagnose bekommen und plötzlich verstanden, warum Pilates mir so gut tut: Es beruhigt den Tornado in meinem Kopf. Denn für das Training muss ich mich voll und ganz auf meinen Körper fokussieren. Pilates ist für mich als neurodivergente Person der perfekte Weg, um mich zu bewegen. Und das nicht nur, weil es die lauten Gedanken runterdreht, sondern weil ich eine tiefe Haltemuskulatur aufgebaut habe, die meine Gelenke von innen heraus schützt und meine Körperwahrnehmung schult.
Und genau das möchte ich nun an andere neurodivergente Menschen weitergeben.
Warum Pilates bei ADHS so gut tut:
Gedankenpause durch Präzision: Weil die klassische Methode so viel Fokus auf kleinste Details, die tiefe Kraft und deine Atmung erfordert, gibt es keinen Autopilot. Du kannst dich nicht exakt ausrichten und gleichzeitig an deine To-Dos denken. Das zwingt das Gehirn sanft ins Hier und Jetzt.
Der gesuchte Dopamin-Kick: ADHS-Gehirne suchen ständig nach Stimulation. Die strukturierten, komplexen Bewegungsabläufe schütten genau das Dopamin aus, das dir nach dem Training diesen klaren, balancierten Fokus schenkt – ganz ohne den Reizoverload eines lauten Fitnessstudios.
Schutz bei Hypermobilität: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen mit ADHS besonders häufig zu hypermobilen (sehr überbeweglichen) Gelenken neigen. Weil oft die Tiefenwahrnehmung fehlt, überstrecken wir uns unbewusst. Pilates dehnt nicht einfach stumpf, sondern baut die tiefe Haltemuskulatur auf, um deine Gelenke von innen heraus zu schützen.
Und jetzt noch Pilates Geschichte
Joseph Hubertus Pilates (1883–1967) hat Pilates in einem Gefangenenlager in England entwickelt. entwickelt. Aber der Reihe nach. Geboren wurde Joseph, wie es der Name schon vermuten lässt in Deutschland. Um genau zu sein in Mönchengladbach. Als Kind litt er unter Asthma, Rachitis und rheumatischem Fieber, was ihn schon früh dazu motivierte, sich intensiv mit Bewegung, Anatomie und verschiedenen Trainingsmethoden auseinanderzusetzen – darunter Yoga, Turnen, Boxen und fernöstliche Philosophie.
Während des Ersten Weltkriegs war er in England interniert und entwickelte dort erste Übungen, um die Gesundheit seiner Mitinsassen zu erhalten – insbesondere für Betroffene im Bett, woraus später seine Gerätearbeit entstand. Nach dem Krieg emigrierte er in die USA und eröffnete in New York ein erstes Studio, das bald bei Tänzerinnen und Künstlerinnen sehr beliebt wurde.
Seine Methode nannte er ursprünglich „Contrology“ – die Kunst, Körper und Geist durch bewusste Bewegung zu verbinden. Heute ist Pilates weltweit bekannt und wird in verschiedensten Varianten unterrichtet, wobei die klassische Methode eng an seinen Originalübungen orientiert ist.
Joseph Pilates starb 1967 in New York, doch sein ganzheitlicher Ansatz leben bis heute weiter.
Joseph H. Pilates



